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Vorstellungsgespräch

Zweck des Vorstellungsgespräches
Bewerbungsoutfit
Mitzubringende Unterlagen zum Vorstellungsgespräch
Auftreten
Beginn
Erste Phase des Gesprächs
Zweite Phase des Gesprächs
Gesprächsabschluss
Verabschiedung

Zweck des Vorstellungsgesprächs
Mit Deiner Bewerbungsmappe konntest Du bereits überzeugen, nun möchte Dich das Unternehmen persönlich kennen lernen - es geht in erster Linie um den Sympathiefaktor. Nutze die Chance mehr über Dich zu erzählen und das Unternehmen von Dir zu über-zeugen! Die Entscheidung eines Personaler hängt von Kompetenz und Leistungsfähigkeit aber auch zu einem Großteil von der Persönlichkeit ab

Bewerbungsoutfit
Der erste Eindruck, den Dein Gegenüber von Dir gewinnt ist enorm wichtig. Auch von Deiner Kleidung werden Rückschlüsse gezogen, wie Du Dich in der Ausbildung verhalten würdest. Grundsätzlich solltest Du beim Vorstellungsgespräch ein Outfit tragen, das dem Beruf und der Branche angepasst ist. Bei einer Bank sind nach wie vor Anzug und Kra-watte angesagt, bei einer Werbeagentur darf es auch ein wenig farbenfroher und modisch „ausgeflippter“ sein.
Junge Frauen sollten ihre körperlichen Reize nicht zu offen zur Schau stellen – also kein bauchfreies Top, keine durchsichtige Bluse und kein Minirock, der 30 cm über den Knien endet! Mit Make-up und Schmuck lieber dezent und sparsam umgehen als zu dick aufzutragen. Viele Personalfachleute – ob weiblich oder männlich –sehen es nicht gern.

MERKE! Die Kleidung muss sauber, ordentlich und dem Berufsbild entsprechen. Freizeit-kleidung wie ausgebleichte Jeans, T-Shirts oder Turnschuhe sind tabu und könnte Dich in ein negatives Licht stellen. Unangebracht sind auch Piercings im Gesicht!


Mitzubringende Unterlagen zum Vorstellungsgespräch
- Einladungsschreiben zum Vorstellungsgespräch
- Telefonnummer und Name des Ansprechpartners, falls Du von unterwegs anrufen musst   (Verspätung wegen Unfall, Stau u.s.w.)
- Kopien der Bewerbungsunterlagen
- Evtl. Arbeitsproben (wenn verlangt)
- Liste Deiner Fragen an die Firma
- Schreibblock, Stift


Auftreten
- Freundlich, selbstbewusst, aber nicht arrogant
- Aufmerksamkeit
- Blickkontakt halten!
- Achte auf Deine Körpersprache (verschränkten Arme signalisiert eine Abwehrhaltung)!
- Sachliche Sprache und Argumentation (keine Szenesprache)!

MERKE! Pünktlichkeit ist ein absolutes MUSS, am besten 15 Minuten vorher da sein!


Beginn
- Ein freundliches „Guten Tag Frau/ Herr …“ (Gegenüber mit Namen begrüßen!)
- Stell Dich mit Deinem vollständigen Namen vor!
- Fester Händedruck (nicht so fest und nicht zu lasch), dabei in die Augen schauen!
- Für die Einladung bedanken
- Erst hinsetzen, wenn man einen Platz angeboten bekommt!
- Ordentlich sitzen, nicht lümmeln!

MERKE! Man sollte die ersten Sekunden eines Gesprächs nicht unterschätzen!


Erste Phase des Gesprächs
- Kurze Vorstellung des Unternehmens
- Vorstellung des Ausbildungsplatzes, deren Tätigkeitsfelder die Anforderungen

MERKE!
Genau zuhören, freundliches, zustimmendes und interessiertes Gesicht


Zweite Phase des Gesprächs
Hier geht es nur noch um Dich! Oft ist es üblich, dass Du Dich zum Anfang mit ein paar Sätzen vorstellen sollst, kurz etwas zu deinem Lebenslauf erzählst! Die Personalverant-wortlichen wollen wissen: Wer sitzt uns da gegenüber?
Um das herauszufinden, werden oft zwei große Fragekomplexe gestellt: die Adam- und Eva-Fragen:

Bei den Adam-Fragen geht es um das Motiv des Bewerbers
- Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
- Warum bewerben Sie sich bei uns?
- Warum bewerben Sie sich für diesen Ausbildungsplatz?
- Was versprechen Sie sich von dieser Ausbildung?

Bei den Eva-Fragen geht es um das Motiv des Wählers
- Wo sind Ihre Stärken und Schwächen?
- Welche Erfahrungen und Fähigkeiten bringen Sie für diesen Ausbildungsplatz mit?
- Worauf sind Sie stolz?
- Was sind Ihre Erfolge/Misserfolge?
- Was möchten Sie in fünf oder zehn Jahren erreicht haben?
- Was können Sie uns (an)bieten?

Außerdem solltest Du Dich vorher fragen:
- Was ist dein Ziel?
- Wovon willst du die Personaler überzeugen?
- Womit willst du Sie überzeugen? Mit welchen Argumenten?

Weitere Fragen, die einem Bewerber gerne gestellt werden:
- Sind Sie gerne zur Schule gegangen?
- Wie sind Sie mit den Lehrern und Mitschülern ausgekommen?
- Welche Fächer haben Ihnen besonders gut bzw. schlecht gelegen? Und warum?
- Sind Sie mit dem Zeugnis zufrieden bzw. in welchen Fächern wären Sie gern besser?
- Warum haben Sie die Schule vorzeitig verlassen?
- Warum wollen Sie nicht studieren?
- Welche Vorstellungen (Aufgaben und Pflichten) haben Sie von der Ausbildung in   unserem Unternehmen?
- Was produziert bzw. leistet dieser Betrieb?
- Welche Berufe interessieren Sie noch?
- Warum haben Sie die vorherige Ausbildung abgebrochen?
- Welche Gründe sprechen dafür, dass Sie diesmal bis zum Abschluss durchhalten?
- Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
- Was wollen Sie in 5 bis 10 Jahren erreicht haben?

MERKE! Bereite Dich zu Hause auf jeden Fall auf diese Fragen vor! Formuliere die Antworten in ein paar zusammenhängenden Sätzen! Befrage Deine Eltern und Freunde zu Deinen positiven und negativen Eigenschaften, Deinen Stärken und Schwächen!


Gesprächsabschluss
Hier solltest Du die Möglichkeit nutzen, Deine Fragen loszuwerden. Es sieht immer gut aus, wenn Du Dir im Vorfeld ein paar Fragen überlegst.

- Welche Abteilungen Ihres Unternehmens werde ich während meiner Ausbildung kennen   lernen?
- Wie ist der Berufsschulunterricht organisiert?
- Besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung übernommen zu werden?
- Wie ist die Arbeitszeit geregelt?
- Wie viele Auszubildende stellen Sie dieses Jahr ein?
- Verlauf des weiteren Auswahlprozess? Wann eine Entscheidung fällt?


Verabschiedung
Bedanke Dich nochmal für das Gespräch und dass Du Dich freuen würdest, von ihnen zu hören!!



Informationen zum Vorstellungsgespräch als PDF-Download
Vorstellungsgespräch.pdf    60.87 KB


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Revision: 05/05/2011 - 17:38

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